Wattenwil

Erstmals wurde "Watinwile" in der Mitte des 13. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Dem Namen nach zu schliessen ("Weiler des Watto") dürfte dieser Ort im 8. oder 9. Jahrhundert als kleine alemannische Siedlung am Ölegraben entstanden sein.

Die Gemeinde mit 2750 Einwohnern bildet den südlichen Abschluss des Gürbetals. Das Gemeindegebiet verteilt sich auf die drei Bezirke "Dorf", "Mettlen" und "Grundbach". Das flache Gebiet in der Talsohle bildet einen gewissen Kontrast zum Ortsteil Rain (Grundbach). Grundbach, mit seiner einzigartigen erhöhten Lage bildet ein beliebtes erholungs- und Ausflugsziel. Im Sommer und Winter lädt der Burgerwald mit seinen riesigen Dimensionen zu umfangreichen Spaziergängen und Wanderungen bis ins Gurnigelgebiet ein. Als meist nebelfreie Sonnenterrasse bietet Grundbach einen grossartigen Ausblick ins Thunerseegebiet und auf die Berner Alpen. Auch die Gürbe bietet eine interessante Kulisse für Wanderungen vom Quellgebiet bis zum Unterlauf.

Wattenwil liegt am "Jakobsweg", dem früheren Weg der Pilger zwischen Nord-Ost Europa-und Santiago de Compostella.